Onlineberatung

Beratungsfelder

Allgemeine Beratung

Die Facetten im Arbeitsrecht sind vielfältig und nur schwer in einem allgemeinen Raster zu fassen. Untenstehend finden Sie spezielle Beratungsfelder, die mit gezielten Fragen die Beurteilung Ihres Anliegens ermöglicht.

Für darüber hinausgehende Fragestellungen (z.B. Elternschaft, Karenz, Sonderzahlungen, Konkurrenzklauseln, Irrtümliche Zahlungen, Arbeitszeit und Überstunden, Pausenregelungen, Urlaub, Krankheit und Dienstverhinderung etc) nutzen Sie bitte das allgemeine Beratungsformular.

Kündigung

Die Kündigung ist eine einseitige Erklärung, die darauf gerichtet ist, das Arbeitsverhältnis zu beenden. Eine Begründung, warum gekündigt wird ist nicht erforderlich. Einseitig bedeutet, dass keine Zustimmung der anderen Partei notwendig ist. Sie muss lediglich zugehen (mündlich unter Anwesenden, persönliche Übergabe, Zustellung per Post) um Wirksamkeit zu entfalten. 

Bei der Kündigung sind Kündigungsfristen und idR auch Kündigungstermine einzuhalten. Diese beginnen mit Zugang zu laufen. In der Praxis kann es mitunter zu Schwierigkeiten bei der Beurteilung des Zuganges kommen (etwa wenn der Mitarbeiter verzogen ist oder bei Betriebsurlauben). Bei persönlicher Übergabe einer Kündigung empfiehlt es sich, sich den Empfang bestätigen zu lassen.

Kündigungsfristen und Termine können je nach Branche stark unterschiedlich sein und richten sich nach Gesetz und/oder dem jeweiligen Kollektivvertrag. Für Kündigungsaussprüche ab 01.01.2020 kommt es hinsichtlich der Kündigungsfristen und Termine zu gewissen Angleichungen.

Während einer (vereinbarten oder kollektivvertraglich vorgesehenen) Probezeit, die in der Regel einen Monat nicht übersteigen darf, ist keine Kündigung nötig. Bei Arbeitsverhältnissen, die auf bestimmte Zeit abgeschlossen wurden (befristetes Arbeitsverhältnis) ist eine Kündigung nur möglich, sofern die Kündigungsmöglichkeit vertraglich vereinbart wurden und – für Arbeitgeberkündigungen – in Relation zur Dauer des Arbeitsverhältnisses steht.

Verschiedenste Folgefragen ergeben sich in der Praxis im Zusammenhang mit Kündigungen im Krankenstand, Kündigungen vor Arbeitsantritt, der Verkürzung von Kündigungsfristen oder bei Umwandlungen von Kündigungen in einvernehmliche Auflösungen; Kündigung und Dienstfreistellung/Urlaubsverbrauch.

 

Einvernehmliche Auflösung (Aufhebungsvertrag)

Bei der einvernehmliche Auflösung wird die Beendigung des Dienstverhältnisses zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer vereinbart. Der letzte Arbeitstag ist dabei frei vereinbar – es kommen weder Kündigungsfristen noch Kündigungstermine zur Anwendung. Die einvernehmliche Auflösung dient in der Regel zudem dazu, anderweitige Absprachen zu treffen (z.B. Urlaubsverbrauch, Dienstfreistellungen, Rückgabe von Firmenautos etc). Dementsprechend vielfältig kann der Inhalt von einvernehmlichen Auflösungen sein.

Die Einvernehmliche Auflösung kann grds. auch mündlich vereinbart werden. In gewissen Bereichen (z.B. bei einer einvernehmlichen Auflösung von Lehrverhältnissen) ist jedoch Schriftlichkeit notwendig. Aus Beweisgründen empfiehlt sich jedoch generell, derartige Vereinbarungen schriftlich festzuhalten. 

Die Einvernehmliche Auflösung berechtigen zum sofortigen Bezug von Arbeitslosengeld sowie grundsätzlich zur Auszahlung der Abfertigung neu.

Entlassung

Liegen wichtige Gründe vor, kann das Dienstverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist aufgelöst werden. Entlassungen bewirken in der Regel nicht nur einen Anspruchsverlust sowie einer Sperre beim Arbeitslosengeld. Sie können auch Schadenersatzansprüche des Dienstgebers begründen. In der Praxis bestehen einerseits oft Unsicherheiten, ob ein Entlassungsgrund vorliegt. Andererseits existiert oft Unklarheit, ob eine ausgesprochene Entlassung rechtmäßig erfolgte.

Interventionshilfe

Ihnen gegenüber wurden arbeitsrechtliche Forderungen durch den Mitarbeiter bzw. Arbeitgeber oder in dessen Vertretung über einen Rechtsanwalt oder eine Interessensvertretung geltend gemacht. Diese sind offenbar unberechtigt? Wir helfen bei der Anspruchsabwehr. Oder Ihnen gegenüber haften offene Ansprüche aus, die geltend gemacht werden müssen? 

1. Ausfüllen des Online-Formulars

Geben Sie uns die für Ihre Anfrage wesentlichen Daten bekannt. Ihre Anfrage erfolgt unverbindlich.

2. Angebotsübermittlung

Wir geben Ihnen die für die Erbringung der gewünschten Leistung durch den Rechtsanwalt bekannt. Rechtsauskünfte erfolgen zum Fixpreis.

3. Rechtsberatung durch den Anwalt

Nach einem Kollissionscheck erbringt der Rechtsanwalt die gewünschte Leistung. Die Abrechung erfolgt direkt durch den Anwalt.